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Via Beuronensis

Jakobsweg von Tübingen durch das Donautal nach Beuron.

Distanz
77
km
Dauer
3-4
Tage
Aufstieg
1400
m

Über den Via Beuronensis

Die Via Beuronensis ist ein regional bedeutender Jakobsweg von etwa 75–77 km Länge, der Tübingen mit dem Donautal und dem Benediktinerkloster Beuron verbindet und Teil eines Netzes von Jakobswegen zwischen Neckar und Bodensee ist[1][4]. Der Weg vereint spirituelle Pilgerschaft mit eindrucksvollen Landschaftserlebnissen: Schwäbische Alb, Donaudurchbruch bei Beuron und Bodenseevorland prägen die Route und bieten abwechslungsreiche Naturräume[1][2].

Seit der Wiederbelebung und Markierung durch das Europa‑Zentrum und die Erzabtei Beuron erleben Pilgerinnen und Pilger eine gut ausgeschilderte Strecke mit klösterlicher Gastfreundschaft und spirituellen Angeboten[1][4]. Für Wandernde zeichnet die Via Beuronensis sich durch ihre Kombination aus kulturhistorischen Orten, Benediktinertradition und landschaftlichen Höhepunkten aus[2][4].

christlich natur

Beste Reisezeit

Wechselnde Bedingungen zwischen Albvorland und Hochfläche erfordern stabiles Wetter, ideale Konditionen für Aufstiege und Donautal.

Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt

Meiden: November bis März wegen Schnee auf Albhochfläche und matschigem Terrain

Klima

Frühling Ideal für Wanderungen
Sommer Warm, teils heiß
Herbst Angenehm, goldene Farben

Highlights

Kloster Beuron (Erzabtei St. Martin)

Das Benediktinerkloster Beuron bildet das spirituelle Herz der Route; es wurde historisch wiederbelebt im 19. Jahrhundert, ist Zentrum liturgischer Traditionen und beherbergt bedeutende klösterliche Kulturangebote sowie ein Pilgerbüro und spirituelle Begleitung für Wandernde[2][6].

Beuron, Donautal[2][6]

Donaudurchbruch bei Beuron und Felslandschaften

Der Abschnitt durch das obere Donautal führt durch spektakuläre Felsformationen und enge Schluchtlandschaften mit beeindruckenden Aussichtspunkten; der Abstieg ins Donautal gilt als landschaftlicher Höhepunkt der Route[1][2].

Donautal nahe Beuron[1][2]

Tübingen — Ausgangspunkt und Universitätsstadt

Tübingen ist historischer und logistischer Startpunkt vieler Varianten der Via Beuronensis; die Stadt mit ihrer mittelalterlichen Altstadt bietet kulturelle Anbindung und Infrastruktur für Pilger sowie den landschaftlichen Übergang Richtung Schwäbische Alb[1].

Tübingen, Neckar[1]

Schwäbische Alb — Albhochfläche und Aussichtspunkte

Zwischen Albvorland und Donautal prägen Wacholderheiden, Wälder und weite Ausblicke die Etappen; je nach genauer Linienführung ergeben sich mehrere markante Aussichtspunkte und typische Alb-Landschaften[1][2].

Schwäbische Alb zwischen Tübingen und Beuron[1][2]

Gnadenweiler (Wallfahrtskapelle Maria Mutter Europas)

Wallfahrtsort oberhalb des Donautals mit Kapelle und Lourdesgrotte; ein spiritueller und landschaftlicher Höhepunkt in der Nähe von Beuron[2].

Gnadenweiler bei Beuron[2]

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