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Camino Portugués

Beliebter Jakobsweg von Porto oder Lissabon nach Santiago de Compostela.

Distanz
620
km
Dauer
22-30
Tage
Aufstieg
9500
m

Über den Camino Portugués

Der Camino Portugués (Zentralroute) beginnt in Lissabon, der Stadt am Tejo, wo die Pilgertradition seit dem Mittelalter lebendig ist. Von hier führt der Weg zunächst durch das flache Ribatejo entlang von Feldern und kleinen Orten bis nach Santarém und weiter ins Landesinnere nach Tomar mit dem Convento de Cristo. Anschließend geht es über hügelige, ländliche Abschnitte Richtung Coimbra, einer der geschichtsträchtigsten Städte Portugals.

Nördlich davon setzt sich der Weg über kleinere Städte und Dörfer fort, bis Porto erreicht wird – ein kultureller Höhepunkt mit Ribeira, Dom-Luís-I-Brücke und der Kathedrale. Ab Porto folgt die klassische Zentralroute durch das grüne Minho mit Weinbergen, romanischen Kirchen und mittelalterlichen Brücken, besonders eindrucksvoll in Ponte de Lima. Über Valença und die Grenzstadt Tui gelangt man nach Galicien, wo moosige Wälder, Granitdörfer und lebendige Pilgerinfrastruktur die letzten Etappen prägen.

Über Pontevedra, Caldas de Reis und Padrón führt der Weg schließlich nach Santiago de Compostela zur Kathedrale am Praza do Obradoiro. Der Camino Portugués ist bekannt für gute Markierung, viele Herbergen und eine Mischung aus urbaner Kultur, ländlicher Ruhe und christlicher Pilgertradition.

christlich küste kulturell

Beste Reisezeit

Weniger Hitze als im Sommer, ideale Bedingungen für Küstenetappen und Höhenan climbs wie Alto de Portela Grande, geringere Pilgermassen.

Mai Jun Sep Okt

Meiden: Juli-August wegen starker Hitze und Überfüllung

Klima

Frühling Ideal für Wanderungen
Sommer Warm, teils heiß
Herbst Angenehm, goldene Farben

Highlights

Lissabon (Sé Cathedral)

Die Kathedrale von Lissabon, erbaut im 12. Jahrhundert im romanischen Stil, ist der traditionelle Startpunkt des Camino Portugués. Ihre dicken Mauern und das schlichte Innere erinnern an die frühen Pilgerzeiten.

Porto (Dom Luís I Brücke)

Die ikonische Eisenbogenbrücke von Porto, 1886 von Eiffels Schüler Téophile Seyrig erbaut, verbindet die Altstadt mit Vila Nova de Gaia und bietet einen spektakulären Blick auf den Douro.

Viana do Castelo

Diese Stadt am Atlantik ist bekannt für ihre Wallfahrtskirche Santa Luzia, die mit einer Kuppel und einem Aussichtsturm aus dem 20. Jahrhundert besticht, sowie für ihren traditionellen Pilgermarkt.

Mündung des Flusses Miño (Caminha)

Die Fähre von Caminha nach A Guarda überquert die Mündung des Miño – ein symbolischer Übergang von Portugal nach Spanien, umgeben von Salzwiesen und Vogelwelt.

Baiona (Burg Monte Real)

Die Burg Monte Real in Baiona, erbaut im 15. Jahrhundert, war der erste Hafen Europas, der die Nachricht von der Entdeckung Amerikas empfing. Heute beherbergt sie ein Parador.

Padrón (Paprika)

Padrón ist die Heimat der berühmten Padrón-Paprika, die auf den lokalen Märkten frisch angeboten werden und ein Symbol der galizischen Küche sind.

Santiago de Compostela (Kathedrale)

Die Kathedrale von Santiago, erbaut im 11. Jahrhundert im romanischen Stil, ist das Ziel aller Camino-Pilger. Die Pilgermesse im Apostelgrab ist ein spirituelles Highlight.

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