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Cammino Celeste

Der Cammino Celeste ist ein ca. 200 km langer christlicher Pilgerweg von Aquileia (teils mit optionalem Start ab Grado/Barbana) durch Friaul bis zum Marienheiligtum am Monte Lussari bei Tarvisio. Er verbindet Lagunen- und Ebenenlandschaften mit Hügeln und alpinen Passagen und bietet spirituelle Einkehr sowie teils anspruchsvolle Tagesetappen.

Distanz
200
km
Dauer
8-11
Tage
Aufstieg
6700
m

Über den Cammino Celeste

Der Cammino Celeste ist ein etwa 200 Kilometer langer Pilgerweg, der von Aquileia an der oberen Adria (teils mit optionalem Start ab Grado/Barbana) bis zum Monte Lussari (1.760 m) in den Julischen Alpen führt. Der Weg folgt historischen Routen, auf denen Pilger seit Jahrhunderten zum Marienheiligtum auf dem Luschariberg wanderten.

Aquileia, gegründet 181 v. Chr., war ein Zentrum der frühen Christentumsausbreitung in Mitteleuropa und beherbergt das größte Bodenmosaik des weströmischen Reichs.

Der Weg führt über unbefestigte Straßen, Feldwege und Bergpfade durch die friaulische Ebene, vorbei an kulturellen Schätzen wie Cividale del Friuli und dem Santuario di Castelmonte, und steigt schließlich in die Alpen bis zum Monte Lussari an. Mit rund 10 Etappen und einem kumulierten Höhenunterschied von etwa 6.700 Metern ist dieser Weg sowohl eine physische als auch spirituelle Herausforderung.

christlich bergig kulturell landschaft

Beste Reisezeit

Wenig Schneerisiko in den Hochlagen, milde bis warm‑trockene Bedingungen in der Ebene und moderate Bedingungen in den Alpen; die Hütten/Orte entlang der Route sind in dieser Zeit geöffnet und lokale Gottesdienst‑/Wallfahrtsaktivitäten finden häufiger statt.

Mai Jun Jul Aug Sep

Meiden: Wintermonate (Schnee in höheren Lagen) sowie sehr heiße Julitage in der Ebene, wenn man die flachen ersten Etappen empfindlich findet.

Klima

Frühling Ideal für Wanderungen
Sommer Warm, teils heiß
Herbst Angenehm, goldene Farben

Highlights

Aquileia – Wiege des Christentums

Die antike Stadt Aquileia, 181 v. Chr. gegründet, beherbergt die beeindruckende Basilika mit dem größten Bodenmosaik des weströmischen Reichs. Von hier aus verbreiteten sich Missionare das Christentum ins Herz Europas.

Castelmonte – Heiligtum in den Hügeln

Das Heiligtum von Castelmonte thront über der Ebene und markiert den Übergang zu anspruchsvolleren Wanderabschnitten. Der Ort ist reich an religiöser Bedeutung und bietet erste alpine Ausblicke.

Cividale del Friuli – Kulturschatz

Die antike Stadt an der slowenischen Grenze bewahrt Schätze der Langobarden und Römer. Ihre mittelalterliche Altstadt und das Heiligtum sind Zeugnisse einer bewegten Geschichte.

Julische Alpen – Alpengipfel und Panoramen

Die Route führt durch majestätische Berglandschaften mit atemberaubenden Panoramen über die Julischen Alpen. Die Rifugio A.N.A. bietet Orientierungspunkte und Ausblicke auf die alpine Schönheit.

Resia-Tal – Grenzregion mit Geschichte

Das Resia-Tal ist eine kulturell reiche Grenzregion. Traditionelle Dörfer und Landschaften prägen diesen einzigartigen Abschnitt.

Monte Lussari – Marienheiligtum

Das Ziel auf 1.760 m: Die Wallfahrtskirche auf dem Monte Lussari wird seit Jahrhunderten von Gläubigen verehrt. Das Bild der Jungfrau Maria ist das spirituelle Zentrum des gesamten Pilgerweges.

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