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Shikoku-Pilgerweg (88 Tempel)

Legendärer 1.200-km-Rundweg zu 88 buddhistischen Tempeln rund um Shikoku.

Distanz
1200
km
Dauer
30-60
Tage
Aufstieg
10000
m

Über den Shikoku-Pilgerweg (88 Tempel)

Der Shikoku-Pilgerweg, auch Shikoku Henro genannt, ist ein legendärer Rundweg von etwa 1200 bis 1400 Kilometern Länge, der 88 buddhistische Tempel auf der japanischen Insel Shikoku verbindet und im Uhrzeigersinn umrundet wird.

Er steht in enger Verbindung zum Mönch Kōbo Daishi (Kūkai), dem Begründer des Shingon-Buddhismus, dessen Spuren die Pilger verfolgen.

Besonders macht ihn die spirituelle Tiefe, die körperliche Herausforderung und die einheimische Gastfreundschaft, die Pilger in weißen Gewändern als 'o-henro-san' ehrt.[1][2][3]

buddhistisch spiritualität kulturell

Beste Reisezeit

Milderes Wetter, geringere Niederschlagswahrscheinlichkeit als im Juni (Regenzeit) und weniger Hitze/Humidity als im Hochsommer; klare Herbsttage bieten zudem sehr gute Fernsicht für Bergtempel.

Mär Apr Mai Okt Nov

Meiden: Juni (tsuyu/Regenzeit), heiße und feuchte Monate Juli–August sowie Taifun-Saison (spätsommerlicher Zyklonrisiko), da Regen die bergigen Pfade sehr rutschig macht

Klima

Frühling Ideal für Wanderungen
Sommer Warm, teils heiß
Herbst Angenehm, goldene Farben

Highlights

Ryōzenji (Tempel Nr. 1)

Als Startpunkt des Pilgerwegs diente er Kūkai für 21 Tage religiöse Übungen; er liegt am nächsten zum Kōya-san und besitzt eine zweistöckige Pagode sowie eine Kannon-Statue.

Naruto, Präfektur Tokushima[1][3][6]

Zentsūji (Tempel Nr. 75)

Geburtsort von Kūkai mit imposantem Tempelgelände, einschließlich fünfstöckiger Pagode, Haupthalle und Miedo-Halle; ein dunkler Gang führt zur mutmaßlichen Geburtsstätte.

Zentsūji, Präfektur Kagawa[3]

Iwamotoji (Tempel Nr. 37)

Bekannt für 575 lebhafte Deckenmalereien von Spendern landesweit; bietet Tempelunterkunft mit Dachsauna und atemberaubendem Blick auf die Anlage.

Shimanto-chō, Präfektur Kōchi[6]

Ōkubo-ji (Tempel Nr. 88)

Als letzter Tempel schließt er die Rundung nahe Tempel 1 ab; markiert das Ende der anspruchsvollen Etappen mit steilen Wegen und vielen Tempeln in der Nähe.

Sanuki, Präfektur Kagawa[4][10]

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